Wandern im Harz

Inspiriert durch unseren kurzen Abstecher zum Brocken zu Beginn des Jahres, hatten wir dieses mal etwas mehr Zeit mitgebracht.
Neben einem weiteren Abstecher zum Brocken (über einen kleinen Umweg) standen auch noch weitere Ziele auf dem Plan.
Angespornt durch die Harzer WandernadelHarzer Wandernadel wurden wir bestärkt etwas mehr rechts und links des eigentlichen Weges zu schauen – so findet man Wege und Orte, die man sonst nie erreicht hätte.
Wir haben nette Aussichtspunkte und interessante Eigenheiten der Natur (wie die Schnarcherklippen bei Schierke) genauso gefunden, wie Ruhe.
Ausgangspunkt war jeden Tag Braunlage (wo unser Hotel zu finden war). Am ersten Tag (Ankunft) haben wir uns auf die Gegend um Braunlage beschränkt. Gemütlich mit der Seilbahn auf den Wurmberg gefahren und auf dem Weg herunter einen kleinen Umweg über den alten Grenzverlauf zwischen Ost und West gemacht. Raus kamen wir beim Grenzdenkmal zwischen Elend und Braunlage. Bilanz des Tages: ca. 9km.
Für den ersten richtigen Tag hatten wir uns ehrgeizig für den Brocken entschieden. Der Weg führte vorbei am Wurmberg zum dreieckigen Pfahl und von dort direkt zum Goetheweg, der zum Gipfel des Brocken führt. Nach einer Stärkung und einer kleinen Pause in der HSB sind wir in Schierke weiter zu den Schnarcherklippen und von dort aus weiter nach Elend und zurück nach Braunlage. Bilanz des Tages: ca. 25km.
Den nächsten Tag ging es dann nach Thale. Von der Talstation der Seilbahn gestartet ging es rauf zur Rosstrappe. Andere Seite des Berges ging es wieder runter ins Tal und von dort auf der anderen Seite des Wassers gleich wieder hoch und weiter zum Hexentanzplatz (für mich verdammt unspektakulär). Bilanz des Tagses: anstengende Kilometer 😉
Für den letzten richtigen Urlaubstag vor Ort hatten wir uns Räder ausgeliehen und eine Strecke ausgesucht, die uns hier und da ganz schon fordern sollte. Neben den nicht zu unterschätzenden Steigungen hatten wir bei den Abfahrten auch mit dem Wetter zu tun, denn die Temperaturen hat man besonders gut an den Händen und Füßen zu spüren bekommen. Sehenswert war die Tour allemal: am Wurmberg vorbei zur Achtermannshöhe, dann wieder runter (und hoch) zum dreieckigen Pfahl, entlang am Oderteich und über einen Umweg zurück nach Braunlage. Bilanz des Tages: 32,8km
Auf der Rückfahrt gab es noch einen Zwischenstop in Blankenburg.

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