Ein Elvis in München

Nachdem es uns zu Ostern nach München verschlagen hat, haben wir die Möglichkeit genutzt auch gleich mal vor Klettern zu gehen. Da für den Sonntag schlechtes Wetter vorhergesagt wurde und die Klettertürme in der Region den dortigen DAV-Verbänden vorbehalten sind, haben wir uns für die Kletterhallte in Thalkirchen entschieden. Mit einer Indoor-Kletterfläche von mehr 2000 Quadratmetern konnte man ja eigentlich nichts falsch machen.

Allerdings hat uns schon im Vorfeld die vergleichsweise kleine Anzahl Routen gewundert. Das Wundern ging weiter als auf dem Parkplatz ankamen. Die Halle war von der Fläche her nicht kleiner als “unsere” T-Hall in Berlin.
Die Überraschung gab es gleich am Eingang, die Kletterfläche kommt in erster Linie durch die Höhe der einzelnen Routen zustande. Einige der Routen schiene doppelt so lang zu sein, wie die Routen der T-Hall.

Nachdem wir uns an “normal grossen” Wänden wieder an den Vorstieg gewöhnten füllte sich die Halle langsam aber sicher. Dies führte leider dazu dass wir es nicht schafften an einer der großen Wände einen Versuch zu starten – sicher genug 6er waren frei, aber wir wollen es nicht gleich übertreiben ;-).

Die “kleinen” Wände boten aber auch genug Herausforderung. An einer schönen Strukturwand gab es dann eine glatte 6, die mich reizte. Nachdem der Anfang gut verlief gab es in der Mitte einne etwas unübersichtliche Position, aber die sollte mich nicht aufhalten.
Als das Ende schon fast in Reichweite war, ging es wieder los – das Zittern/Flattern im rechten   Bein. Die Zwischenzeitliche Elvisperformance zwang mich noch mal kurz einer kleinen Pause, aber den Erfolg konnte sie nicht gefährden.

Mal sehen, wo sich das nächste Mal die Gelegenheit bietet in der Ferne zu klettern.

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