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TinyOS-1.x unter Linux (Debian)

Nach meinem ersten naivem Versuch TinyOS unter Gentoo zu installieren musste ich dazulernen. Die vorgefertigten ebuilds unter gentoo haben mir nicht wirklich weiter geholfen.

Da ich schon für meinen Druckertreiber auf rpm-Archive zurückgegriffen habe, gab ich diesmal den Pakten eine Chance. Unter www.tinyos.net/dist-1.1.0 stehen die Archive für TinyOS-1.x zur Verfügung.
Allerdings kamen mit den Archiven auch noch ein paar Probleme einher. Unter gentoo muss man die richtige toolchain für die Entwicklung einsetzen und die Umgebungsvariablen selbst setzen. Mit etwas Glück kann man auch auf den Bestand aus dem CVS zurückgreifen und diesen übersetzen. Da ich hier allerdings nicht so viel probiert habe, belasse ich es bei dieser Aussage und werde nicht weiter in die Richtung gehen,

Der nachfolgende Teil beschreibt wie TinyOS-1.x unter Debian sid bzw. sidux genutzt werden kann. Dazu habe ich die rpm-Archive der aktuellen TinyOS-Version (2.1.1) heruntergeladen (eigentlich reichen hier die tinyos-tools und XXX). Die TinyOS-Archive für die Version 1.x findet man unterhalb von von dist-1.1.0.  Die rpm Dateien werden mit alien in ein brauchbares Format umgewandelt (mit den Skripts) und mit dpkg -i installiert.
Unter snapshots.debian.org findet man die Pakte avr-gcc-XXX, binutils-avr-XXX und avr-libc-XXX. Wenn man diese drei Pakete mit dpkg -i installiert, dann lassen sich die Anwendungen ind /opt/tinyos-1.x bereits kompilieren – allerdings gibt es dann Fehler beim Übersetzen in Assembler-Code.

Deinstalliert man das Paket binutils-avr ohne Berücksichtigung der Abhängigkeiten und installiert  dafür avr-binutils aus dem tinyos-repository, dann funktioniert auch die Übersetzung in Assemblercode.
Unschöner Effekt ist, dass apt-get nach diesen Schritten keine neuen Pakete mehr richtig installieren will. Behelfen kann man sich indem man das orginale Package bearbeitet. Mit Hilfe von ar kann man das Archiv entpacken und die control-Datei anpassen. Wenn man “binutils-avr” durch “avr-binutils” ersetzt und das Archiv wieder zusammenfügt (Anleitung hier: http://tldp.org/HOWTO/html_single/Debian-Binary-Package-Building-HOWTO/#AEN108), dann gibt es auch keine Probleme mit Abhängkeiten und neue Pakete können installiert werden.

Ein Elvis in München

Nachdem es uns zu Ostern nach München verschlagen hat, haben wir die Möglichkeit genutzt auch gleich mal vor Klettern zu gehen. Da für den Sonntag schlechtes Wetter vorhergesagt wurde und die Klettertürme in der Region den dortigen DAV-Verbänden vorbehalten sind, haben wir uns für die Kletterhallte in Thalkirchen entschieden. Mit einer Indoor-Kletterfläche von mehr 2000 Quadratmetern konnte man ja eigentlich nichts falsch machen.

Allerdings hat uns schon im Vorfeld die vergleichsweise kleine Anzahl Routen gewundert. Das Wundern ging weiter als auf dem Parkplatz ankamen. Die Halle war von der Fläche her nicht kleiner als “unsere” T-Hall in Berlin.
Die Überraschung gab es gleich am Eingang, die Kletterfläche kommt in erster Linie durch die Höhe der einzelnen Routen zustande. Einige der Routen schiene doppelt so lang zu sein, wie die Routen der T-Hall.

Nachdem wir uns an “normal grossen” Wänden wieder an den Vorstieg gewöhnten füllte sich die Halle langsam aber sicher. Dies führte leider dazu dass wir es nicht schafften an einer der großen Wände einen Versuch zu starten – sicher genug 6er waren frei, aber wir wollen es nicht gleich übertreiben ;-).

Die “kleinen” Wände boten aber auch genug Herausforderung. An einer schönen Strukturwand gab es dann eine glatte 6, die mich reizte. Nachdem der Anfang gut verlief gab es in der Mitte einne etwas unübersichtliche Position, aber die sollte mich nicht aufhalten.
Als das Ende schon fast in Reichweite war, ging es wieder los – das Zittern/Flattern im rechten   Bein. Die Zwischenzeitliche Elvisperformance zwang mich noch mal kurz einer kleinen Pause, aber den Erfolg konnte sie nicht gefährden.

Mal sehen, wo sich das nächste Mal die Gelegenheit bietet in der Ferne zu klettern.

Schwächeperiode

Bei den letzten Besuchen in der Kletterhalle wollte es nicht unbedingt so gut klappen, wie ich es dem letzten Jahr gewohnt war.

Zu Beginn dachte ich, dass ich es beim Bouldern zu Beginn ein wenig übertrieben hatte oder dass ich mal wieder mit einer kleinen Erkältung zu kämpfen hatte. Leider setzte sich auch der Trend fort als die Erkältungen besiegt waren und sich das Pensum beim Bouldern im Rahmen hielt.

So haben sich ein paar neue 6- deutlich schwieriger gestaltet als es der Grad aussagen würde. Ich drücke die Daumen, dass das Tief  nicht mehr so lange anhält. Wer weiss, vielleicht geht es ja an einem Samstag besser.

Erfolgreiches Anklettern 2010

Zu Beginn des neuen Jahres hieß es bei mir in erster Linie ‘Klasse statt Masse’. So kam ich am Samstag nur auf 6 Routen.

Erst fiel mit ‘Ayyaya’ (oder so ähnlich) eine 7+ im Toprope und dann gelang mir mit ‘Kalymnos I’ eine 6+ im Vorstieg, an der ich zuvor schon einmal gescheitert war.

TinyOS und Gentoo

Die Installation von TinyOS unter Gentoo gestaltet sich etwas schieriger als es unter http://naurel.org/stuff/gentoo_howto_tinyos.html angeben ist.
Dennoch hält sich der Aufwand noch in Grenzen.
Die wesentlichen Schritte stehen alle in der genannten Anleitung, daher werde ich auf diese nicht weiter eingehen.

Installation TinyOS-2.x

Nachdem das Subversionrepository ausgecheckt wurde muss einfach nur das eclass-Verzeichnis darin gelöscht werden. Danach kann einfach und wie gewohnt die Installation von TinyOS via emerge gestartet werden.

Was nicht so recht funktionieren wollte war das env-update-Skript. Also habe ich einfachen einen symbolischen von /etc/env.d/tinyos/<version> auf /etc/env.d/99tinyos gelegt und war hat funktioniert.

Installation TinyOS-1.1

Die Installation von Version 1.1 gestaltete sich schon schwieriger. Hierbei habe ging es nicht einfach mit emerge =dev-tinyos/tinyos-1.1.15-r1, da es Probleme mit dem ebuild tos-simdriver in Version 1.1.15 gibt.
Bequem wie man eben ist, habe ich mich dann entschlossen nur das tos-ebuild zu verwenden (alles andere sollte ja schon da sein). Doch leider gibt es hier ein Problem mit der Prüfsumme des tinyos-1.1.15-Archives, das heruntergeladen wird. Ich habe mir also http://www.tinyos.net/dist-1.1.0/tinyos/source/tinyos-1.1.15Dec2005cvs.tar.gz heruntergeladen und in  das ebuild-Verzeichnis für tos verschoben.
Mit

ebuild tos-1.1.15-r1.ebuild digest

wird die Datei in die Manifest Datei aufgenommen. Jetzt habe ich den alten Wert in der Datei entfernt (beginnt mit DIST am Zeilenanfang) und habe das MISC in der neuen Zeile durch ein DIST ersetzt.
Da ich schon verschiedene Probleme hatte, habe ich das Bauen per Hand angestossen:

ebuild tos-1.1.15-r1.ebuild unpack
ebuild tos-1.1.15-r1.ebuild install
ebuild tos-1.1.15-r1.ebuild merge

Und siehe da, es wurde installiert. Ob sich dieser Weg als praktisch erweist, wird sich erst bei der Verwendung von TinyOS-1.x herausstellen.

Da Vinci Code geknackt

Gestern war nach einem Aussetzer mal wieder Klettern angesagt. Trotz des Verlustes eine Weisheitszahnes am Vortag wollte ich es mir nicht nehmen lassen “die Wand hochzugehen”.

Der Klettertag ging auch gleich gut los. Nach etwas Erwärmung konnte ich einen Boulder durchklettern, den ich zuvor nur stückweise bewältigt habe. Nachdem dieser geschafft war ging einen Meter weiter zum nächsten Boulderprojekt.

Beim Klettern wollte ich mich diesmal etwas zurückhalten, um unnötige Erschütterungen für meinen Kiefer zu vermeiden. Deswegen blieb es diesmal auch nur beim Toprope. Die meisten Strecken bewegten sich im Bereich 6/6+. Schwerste Strecke an diesem Tag war der “Da Vinci Code”. Beim letzten Mal konnte ich ihn zwar schon knacken, aber eine Wiederholung stand noch aus. Nachdem ich den “Code” jetzt schon kannte, ging der Aufstieg auch recht zügig. Ich bin neugierig, wie das auf dem Video aussieht.

submit on <ENTER> problem im internet explorer

Das Standardverhalten beim Dücken der <ENTER>-Taste in einem Textfeld ist das Absenden des umgebenden Formulars (als ob der erste Submit-Button gedrückt wurde). Allerdings gibt es unter Umständen Probleme damit im Internet Explorer in den Versionen 6 und 7 (>7 nicht getestet).
Hier führt das Drücken der Taste zum Absenden zum Senden des Formulars ohne  dass den Submit-Button.

Die serverseitige Logik bezieht sich allerdings in den meisten Fällen genau auf den Button um zu bestimmen, was mit den Daten passieren soll.
Das Problem tritt im IE genau dann auf, wenn es nur Textfeld in dem Formular gibt:

1
2
3
4
<form action="someDestination.ext" method="post">
  <input type="text" />
  <input type="submit" />
</form>

Die Lösung des Problems ist es also einfach ein zweites Textfeld hinzuzufügen und dieses nicht anzuzeigen:

1
2
3
4
5
<form action="someDestination.ext" method="post">
  <input type="text" style="display:none" />
  <input type="text" />
  <input type="submit" />
</form>

Lösung gefunden unter: http://issues.apache.org/jira/browse/MYFACES-771

enlightenment – e17

Vor einiger Zeit habe ich unter gentoo mal enlightenment installiert und wurde durch einen wirklich anderen Fenstermanager überrascht. Allerdings konnte ich mich mit Look and Feel von e16 nicht dauerhaft anfreunden – was mit e17 jetzt anders werden könnte.

Obwohl e17 noch immer nicht den Weg in die offiziellen portage-Verzeichnisse gefunden hat, habe ich es mir nicht nehmen lassen und e17 mit dem  Skript http://omicron.homeip.net/projects/#easy_e17.sh installiert.
Zur Zeit nutze ich e17 eher sporadisch (neben kde4) und meine Begeisterung wächst stetig. Mit einem Panel (shelf Modul) habe ich jetzt auch die letzte mir fehlende Komponente in dem Fenstermanager. Das Look and Feel ist sehr angenehm und mit verschiedenen mitgelieferten Themes läßt sich der Look zeitgemäß, ansprechend und individuell anpassen.

Ich hoffe das die Entwicklung von e17 bald soweit abgeschlossen ist, daß e17 offiziell in den portage-Tree kommt. Für alle die es nicht erwarten können, empfehle das bereits genannte Skript, damit man sich selbst einen Eindruck verschaffen kann – keine Angst, mit Skript läßt sich e17 auch wieder entfernen.

“Juli” geschafft – neue Herausforderung

Nach unserer Rückkehr aus dem Urlaub stand am Freitag wieder die Halle auf dem Plan.
Nach wiederholten Versuchen habe ich endlich “Juli” bezwungen und mich auch gleich mal im Vorstieg übernommen.

Der Freitag ging bei gleich “richtig gut” los. Beim Bouldern ging es gleich mal ca. 1,5m von der Wand auf dem (Holz-) Boden der Tatsachen runter. Der Rest des Warmmachens verlief aber dann ohne Probleme.

Nach einiger Zeit gab es neue Zettel (Namen und Schwierigkeiten) für die Topropewand mit dem leichten Überhang – die mit den riesigen Griffen. Nachdem es beim Bouldern keine Rückschläge gab, stand als dritte Route “Juli” auf dem Plan.
Bis zur problematischen Stelle (ca. 2m vor dem letzten Griff) ging es gewohnt gut voran. Nach zwei drei vorsichtigen Versuche, die ich mal als Herantasten bezeichnen möchte, ging es dann langsam und etwas wackelig (was allerdings mehr an Route liegt) nach oben. Als die Stelle geschafft war, habe ich mich auf den den letzten Griff gefreut und wurde enttäuscht. Wer hier einen schönen und Henkel erwartet, der wird noch mal überrascht. Aber egal – immerhin wurde “Juli” als 7- eingestuft.
Die Strecke dürfte wohl noch einige Zeit lang eine Herausforderung bleiben.

Danach ging es noch in den Vorstieg. Nachdem die erste Route hier ziemlich gut ging, war ich auf der Suche nach einer größeren Herausforderung. Diese lag nur nur einen Schritt entfernt und heißt “Back to Basics”. Nach ein paar falschen Entscheidungen zum Einstieg war dann engültig nach der dritten Exe Schluss. Einen zweiten Versuch mußte ich auch wegen nachlassender Kraft abbrechen.
Das war aber nicht der letzte!

Klettern in Spanien

Nach unserer Rückkehr aus unserem Urlaub schreibe ich jetzt mal ein paar Worte dazu.
Ca. eine Autostunde nördlich von Malaga findet man das Ziel unserer Reise: El Chorro – genauer gesagt, die Climbing-Lodge (www.klettern-in-spanien.de). Vor dem Vorstiegskurs am Fels, der am Montag begann, haben wir am Wochende noch die Möglichkeit genutzt und uns ein paar schöne Flecke in Andalusien angeschaut.

Am Samstag stand der Besuch von Granada auf dem Programm. Nach einer gut gemeinten Warnung, dass wir möglicherweise nicht in die Alhambra gelangen könnten (weil das Kartenkontingent für den Tag schon vergriffen wäre), hatten wir es doch riskiert den langen Weg auf uns zu nehmen und wurden belohnt.
Nach gerade mal 10 Minuten Stehen in der Schlange vor der Kasse hatten wir es auch schon hinter uns und die Tore öffneten sich uns.
Der Nasridenpalast hatte zuerst unsere Aufmerksamkeit, da wir nach dem Betreten der Alhambra knapp 30 Minuten Zeit diesen zu finden – da hier die Zugangszeiten auf den Eintrittskarten vermerkt sind. Danach folgten die anderen Gebäude und die Gärten.
Blick auf die Umgebung der AlhambraNach der Alhambra wollten wir uns noch die Kathedrale in Granada anschauen, wofür wir erst mal die Siesta überstehen mussten.

Den nächsten Tag nahmen wir uns die Gegend um El Chorro vor und begannen mit dem Zugang zum “Camino del Rey” – einem fast 100 Jahren alten Holzsteg in der Schlucht am Dorf. Weiter ging es zu einem Ausgangspunkt und einem Badesee bevor am nächsten Tag der Kurs begann.

Am ersten Tag des Kurses ging los mit Sichern mit ‘ner Tube, dem Umbauen am Stand und der Übung dessen an der Wand (Nordwand im Sektor Rocca Bella).

Tag zwei beinhaltete die Notwendigen Schritte zum Vorstieg (Sichern und Klippen) und einem spaßigen Falltraining – etwas Hüpfen, an der Wand von links nach rechts laufen (dabei unter und über dem Seil lang) und ein leichtes Sturztraining (mit schrittweise größer werdenden Strecken). Dazwischen durfte natürlich auch etwas geklettert werden (Sektor Escalón – Valle de Abdalajís).

Diese Route geht auch ohne Hände!Für den dritten Tag stand das Treten beim Klettern im Mittelpunkt des Tages.  Nach einer Route zum Warmmachen gab es ein paar Trittübungen (kleine Tritte und Tritte auf Reibung) und dann noch eine nette kleine Aufgabe -das Begehen einer Strecke ohne Nutzung der Hände – mit dem Oberkörper, den Schultern oder den Unterarmen war allerdings Abstützen an der Wand erlaubt. Nach etwas Klettern war dann auch dieser Kurstag schon beendet. Als Vorbereitung für das selbstständige Klettern gab es auch noch eine Einführung zur Handhabung von Klettertopos – den Sektor dieses Tags mussten wir dann auch selbst ausfindig machen (Sektor Central – Valle de Abdalajís).

Highway to AfricaAm vierten (und leider auch letzten) Tag stand das Klettern im Mittelpunkt. Die Wände im Sektor Escalera Suiza waren höher als in den Tagen zuvor. Nach Auswahl einiger schönen Routen gab es noch eine kleine Materialkunde (vor allem Sicherungsgeräte) und eine knackige Aufgabe zum Abschluss des Kurses.

Die Umgebung der Climbing Lodge ist wirklich empfehlenswert und allemal eine Reise wert. Die Felsen in der Gegend bieten genug Spass und/oder Anforderungen für Anfänger und Forstgeschrittene und der Pool in der Lodge eine  gute Abkühlung nach der spanischen Sonne.
Die Leute in der Lodge sind sehr freundlich und kompotent, die Betreuung echt  super! Das war bestimmt nicht unser letzter Aufenthalt in El Chorro.