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NC700X

Ich versuche mich mal rückblickend mit einer ersten Einschätzung für mein erworbenes Zweirad.

Die Entscheidung ein Motorrad zu kaufen fällt man in der Regel nicht von heute auf morgen. Insbesondere dann nicht, wenn man vor hat dies für den täglichen Arbeitsweg zu verwenden.
Im Vorfeld macht man sich Gedanken was für ein Motorrad es denn sein soll. Cruiser und Supersportler schieden ziemlich schnell aus. Reine Enduros ebenso.
Mit Rücksicht auf das Budget musste es kein Neues sein. Also ging es los auf die Suche.

Irgendwann schaute ich mal auf Initiative meiner Frau bei einem lokalen Händler rein, der auch ein paar Gebrachte im Angebot hatte. Man kann auf jeden sagen, dass es keine Liebe auf den ersten Blick war.
Im Angebot war eine NC700X, die im Vorjahr als Vorführer eingesetzt wurde und offensichtlich auch rege genutzt wurde – immerhin standen fast 10000km auf dem Tacho.
Dieses Model hatte ich im Vorfeld eigentlich ausgeschlossen. Trotzdem vereinbarte ich einen Termin zur Probefahrt.

Nach der Probefahrt und etwas Recherche zum Unterhalt und einigen anderen Eckdaten fiel dann doch die Entscheidung für dieses Motorrad.
Günstige Versicherung, geringer Verbrauch, nützliche Eigenschaften und eine ordentliche Portion Fahrspaß sind alles Argumente sich für ein vernunftorientiertes Motorrad zu entscheiden.

Ich muss sagen, dass diese Argumente noch immer Bestand haben, aber bis heute konnte ich einiges an Eindrücken gewinnen und Erfahrungen sammeln, die das Bild noch weiter komplettieren.

Kritikpunkte wie ein schlecht ablesbares Display kann ich nicht bestätigen. Nur wenn es fast zu einer Totalreflexion kam, konnte ich nichts mehr sehen. Sonst nicht – in Dr Summe bisher vielleicht zwei Mal.
Der “Kofferraum” hat sich mehrfach als nützlich und praktisch erwiesen. Für erstaunte Blicke reicht es auch immer wieder.
Die Position des Tanks sorgt für einen schön niedrigen Schwerpunkt, die Position des Tankdeckels hingegen ist ziemlich unpraktisch, wenn man das Benzin aus einem Kanister einfüllt.

In Punkto Leistung kann ich sagen, dass sie für einen Einsteiger ausreicht.
Für Ausscheren und zügiges Überholen könnte es ruhig noch etwas mehr sein, um eine Sicherheitsreserve zu haben, wenn sich etwas Unvorhergesehenes ergibt.

Fazit: Wer in etwa weiß, was er von diesen Motorrad erwarten kann, wird wohl nur schwer enttäuscht werden.
Für den Alltag ist das Modell auf jeden Fall super geeignet. Sportliche Fahrweise ist keine der Stärken.

Der Garten lebt

Letztes Wochenende gab es die ersten zwei kleinen sichtbaren Erfolge im Garten zu sehen.

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Zum einen scheint die Nachsaat des Essens an einigen Stellen erfolgreich zu sein.

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Zum Anderen gab es die erste rote Erdbeere zu ernten und zu verzehren.

SIM, SIM, SIM. Netz will nicht meine SIM.

Seit Freitag nachmittag hat es meine SIM-Karte nicht mehr geschafft sich ins Handynetz einzubuchen. Hätte ich nicht den Hinweis bekommen, dass ich nicht erreichbar war, wer weiß, wann ich das Problem dann festgestellt hätte?

Da der Samstag bereits anders verplant war, habe ich erst mal eine Mail über das Kontaktformular an meinen Provider gesendet – mit der Hoffnung, dass auch am Wochende mit einer Antwort zu rechnen ist.
Bis Sonntag nachmittag kam nichts. Also habe ich bei der Hotline angerufen.
1. Versuch:
Einen Techniker befragen, ob es Probleme in meiner Region gibt. Nachdem diesem keine Probleme bekannt waren und ich der Dame am Telefon versicherte, dass andere SIM-Karten im selben Netz funktionieren würden, ging es weiter …
2. Versuch:
Jetzt hiess es, dass die SIM-Karte defekt ist. Ich fragte noch mal nach, ob die Karte im Betrieb (nachdem ich noch 1,5 h vor dem Ausfall ne SMS gesendet habe und 1h Stunde vorher noch gesurft bin) einfach ausfallen könne, obwohl die PIN-Abfrage weiterhin funktioniert, beharrte  die Dame auf dem Defekt der Karte. Sie bot mir an eine SIM-Karte zu versenden oder ich könne mir auch Eine in einer Filiale geben lassen. Ich entschied mich für die Filiale und bat sie einen Vermerk für ihre Kollegen in meinen Daten vorzunehmen, dass sie ebenfalls Bescheid wissen.

Montag:
Am Vormittag kam dann die Antwortmail auf meine Anfrage vom Samstag.
1. Versuch:
Es gab temporäre Probleme in meinem Bereich – war der Tenor der Antwort. Meine Antwort: das Problem bestand/ besteht kontinuierlich mit meiner SIM-Karte und andere Karte funktionieren.
2. Versuch:
Nach meiner Beschreibung kommt man zu dem Schluss, dass die SIM-Karte defekt ist. Man sendet mir eine neue Karte zu. Das war dann gegen 16:00 Uhr ich konnte die Nachricht erst gegen 21:00 Uhr lesen.

Nach meinem Feierabend am Montag habe ich mir also die nächstbeste Filiale zum Tausch gesucht. Der Mitarbeiter war nett und sehr hilfsbereit. Nachdem ich ihm den Fall noch mal kurz geschildert habe und ich auch mal seine SIM probiert hatte, kam auch er zu dem Schluss, dass die Karte getauscht werden müsse.
Während des Tauschens stellte er fest, dass bereits eine Karte auf den Weg gebracht wurde (zu dem Zeitpunkt machte ich fälschlicherweise die nette Dame am Telefon dafür verantwortlich).
Er hat mir eine neue SIM-Karte gegeben und meine Nummer zu dieser SIM transferiert. Nachdem die ersten Versuche sich im Netz einzubuchen scheiterten, meinte er dass es auch mal 15-20 dauern könne. Da meine Zeit langsam knapp wurde, sagte ich ich würde im Zweifelsfall am nächsten Tag wieder auf der Matte stehen.
Am Abend las ich dann die Email, die mir ebenfalls eine neue Karte versprach.

Nachdem ich mit der Karte aus der Filiale bisher kein Glück hatte, wollte ich auf die Post mit der Nächsten warten. Problem daran ist nur, dass ich jetzt gar nicht mehr weiss, ob sie noch auf dem Weg zu mir ist oder bereits storniert wurde.

Ich bin mal gespannt, wie lange diese Geschichte sich noch hinzieht.

Freitag:
Ich konnte in Erfahrung bringen, dass die Karte storniert wurde.
Nach etwas hin und her hat der Support eine weitere Sim verschickt. Die kam gestern auch per Post bei mir an. Nach zehn Versuchen (weil die Verbindung zur Hotline immer wieder unterbrochen wurde) erreichte ich einen Mitarbeiter, der die Karte freigeschaltet hat-seit ca. 18:30 kann ich also nach sechs Tagen mein Handy wieder als solches nutzen.

14. September
Gestern hat mich fast der Schlag getroffen, als ich erfahren habe, dass ich für den Austausch der SIM-Karte eine Gebühr zahlen soll.
Die kam vorher nie zur Sprache, bei keiner der Stellen mit denen ich in Kontakt gekommen bin. Mal sehen wie sich der Provider hierzu äußern will.

26. September
Letzte Woche erreichte mich dann die Info, dass mir der Betrag wieder gut verschrieben wird. Wieso also dann erst das Ganze?

S-Bahn in Berlin – wie weit geht es noch bergab?

Zu den (mittlerweiler) üblichen Problemen mit der Berliner S-Bahn kam gestern, so sieht es zumindest zur Zeit aus, noch Sabotage dazu.
Zu den Ausfällen gestern will ich mich jetzt nicht äußern, sondern zur Informationspolitik und den Umgang mit Fahrgästen.

Dummerweise sind wir, die Fahrgäste das schwächste Glied in der Kette. Wir zahlen fleißig unsere Fahrkarten und sind im Prinzip der Bahn ausgeliefert.
Nach dem Abbau der Aufsichten auf den Bahnhöfen bleiben bei Ausfällen die  Fahrgäste bei Problemen (welcher Art auch immer) ohne Information ratlos zurück.
Durch die Medien erhält man mehr (und schnellere) Aufklärung als durch die Bahn selbst.

Noch ein Beispiel zur Informationspolitik:
Nachdem das erste Mal Wagen der S-Bahn nicht mehr genutzt werden konnten, wurde groß und breit auf die verkürzten Zügen hingewiesen. Nachdem im Winter die meisten Bahnen wieder  in voller Länge unterwegs waren, gab es nach wenigen Wochen wieder den Schritt zurück – diesmal ohne große Anmerkungen in der Öffentlichkeit. Vielleicht denkt man sich ja, dass dies nach den Ausfällen im Winter schon gar keine Meldung mehr wert sei.

Zum Abschluss doch noch ein paar Worte zu den Ausfällen direkt. Ich freue mich schon auf den (Hoch-) Sommer, nachdem am ersten sommerlichen Tag dieses Jahr einige Züge schlapp gemacht haben. Das waren mit Sicherheit nicht die letzten gewesen.

Nach meiner Ausbildung war ich noch begeisterter S-Bahnfahrer. Ich hatte das Gefühl, dass die Bahn zuverlässig und pünktlich ist.  Ich habe mich auch nicht von den (gefühlt) ständig steigenden Anzahl der Fahrgäste stören lassen. Mittlerweile hat sich mein Bild doch etwas gewandelt.

Der Titel des Post ist also nicht mehr auf die schlechte Technik beschränkt, die verwendet wird, sondern auf das Verständnis zu Thema Service. Ich behaupte mal, dass mir die meisten regelmäßigen Bahnfahrer zustimmen werden.

Game Over!

Nachdem im März meine Exmatrikulation ins Haus geflattert ist, weil ich das Studium erfolgreich beendet habe, kann ich mich wohl schon mal als Diplom-Informatiker bezeichnen.

Bei meinem Versuch mir mein Zeugnis abzuholen, mußte ich leider feststellen, dass dieses noch nicht unterschrieben im Prüfungamt vorlag.
Nachdem ich also den Weg nach Potsdam auf mich genommen hatte und fast eine Stunde gewartet habe, konnte ich nach 3 Minuten am Schalter wieder auf den Weg machen – mit leeren Händen.
Dabei stand in der Exmatrikulation drin, dass ich nach ca. 3 Wochen mein Zeugnis abholen können – naja, da habe ich die Verwaltungswege doch unterschätzt.

Game Over!?

Nachdem es in letzter keine neuen Inhalte gegeben hat, kann es jetzt prinzipiell weiter gehen – die Diplomarbeit ist ausgestanden und der Abschlussvortrag gehalten.
Jetzt “nur” noch abwarten was dabei rauskommt.

Schwächeperiode

Bei den letzten Besuchen in der Kletterhalle wollte es nicht unbedingt so gut klappen, wie ich es dem letzten Jahr gewohnt war.

Zu Beginn dachte ich, dass ich es beim Bouldern zu Beginn ein wenig übertrieben hatte oder dass ich mal wieder mit einer kleinen Erkältung zu kämpfen hatte. Leider setzte sich auch der Trend fort als die Erkältungen besiegt waren und sich das Pensum beim Bouldern im Rahmen hielt.

So haben sich ein paar neue 6- deutlich schwieriger gestaltet als es der Grad aussagen würde. Ich drücke die Daumen, dass das Tief  nicht mehr so lange anhält. Wer weiss, vielleicht geht es ja an einem Samstag besser.

zunehmender Spam

In den letzten Wochen gab es zunehmend mehr Spam über die Kommentarfunktion.
Ich habe habe innerhalb der letzten 7 Tag ca. 50 Spam-Kommentare entfernt. Entweder war der Inhalt in keinem Zusammenhang zum eigentlichen Thema des Blogeintrags (okay, das waren gerade mal 2) oder es waren Links auf Seiten mit zweifelhaftem Inhalt.
Sollte ich einen echten Kommentar versehentlich erwischt, dann ist der Autor herzlich dazu eingeladen diesen zu wiederholen.

Saison vorbei

Die letzten Spiele der Saison verliefen nicht ganz wie geplant. Zwar haben wir ordentlich Tore geschossen, aber meist hat unser Gegner immer noch mehr geschafft. So kam es also auch, dass wir unser letztes Spiel der Saison mit einer Niederlage beendet haben.
Jetzt ist also erst mal Pause. Wie es nächstes Jahr weiter geht, steht wohl noch nicht so genau fest: einige Spieler hören auf zu spielen und die Trainerfrage ist noch lange nicht abschließend geklärt. Also mal abwarten.

Wandern im Harz

Inspiriert durch unseren kurzen Abstecher zum Brocken zu Beginn des Jahres, hatten wir dieses mal etwas mehr Zeit mitgebracht.
Neben einem weiteren Abstecher zum Brocken (über einen kleinen Umweg) standen auch noch weitere Ziele auf dem Plan.
Angespornt durch die Harzer WandernadelHarzer Wandernadel wurden wir bestärkt etwas mehr rechts und links des eigentlichen Weges zu schauen – so findet man Wege und Orte, die man sonst nie erreicht hätte.
Wir haben nette Aussichtspunkte und interessante Eigenheiten der Natur (wie die Schnarcherklippen bei Schierke) genauso gefunden, wie Ruhe.
Ausgangspunkt war jeden Tag Braunlage (wo unser Hotel zu finden war). Am ersten Tag (Ankunft) haben wir uns auf die Gegend um Braunlage beschränkt. Gemütlich mit der Seilbahn auf den Wurmberg gefahren und auf dem Weg herunter einen kleinen Umweg über den alten Grenzverlauf zwischen Ost und West gemacht. Raus kamen wir beim Grenzdenkmal zwischen Elend und Braunlage. Bilanz des Tages: ca. 9km.
Für den ersten richtigen Tag hatten wir uns ehrgeizig für den Brocken entschieden. Der Weg führte vorbei am Wurmberg zum dreieckigen Pfahl und von dort direkt zum Goetheweg, der zum Gipfel des Brocken führt. Nach einer Stärkung und einer kleinen Pause in der HSB sind wir in Schierke weiter zu den Schnarcherklippen und von dort aus weiter nach Elend und zurück nach Braunlage. Bilanz des Tages: ca. 25km.
Den nächsten Tag ging es dann nach Thale. Von der Talstation der Seilbahn gestartet ging es rauf zur Rosstrappe. Andere Seite des Berges ging es wieder runter ins Tal und von dort auf der anderen Seite des Wassers gleich wieder hoch und weiter zum Hexentanzplatz (für mich verdammt unspektakulär). Bilanz des Tagses: anstengende Kilometer 😉
Für den letzten richtigen Urlaubstag vor Ort hatten wir uns Räder ausgeliehen und eine Strecke ausgesucht, die uns hier und da ganz schon fordern sollte. Neben den nicht zu unterschätzenden Steigungen hatten wir bei den Abfahrten auch mit dem Wetter zu tun, denn die Temperaturen hat man besonders gut an den Händen und Füßen zu spüren bekommen. Sehenswert war die Tour allemal: am Wurmberg vorbei zur Achtermannshöhe, dann wieder runter (und hoch) zum dreieckigen Pfahl, entlang am Oderteich und über einen Umweg zurück nach Braunlage. Bilanz des Tages: 32,8km
Auf der Rückfahrt gab es noch einen Zwischenstop in Blankenburg.