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Erfolgreiches Anklettern 2010

Zu Beginn des neuen Jahres hieß es bei mir in erster Linie ‘Klasse statt Masse’. So kam ich am Samstag nur auf 6 Routen.

Erst fiel mit ‘Ayyaya’ (oder so ähnlich) eine 7+ im Toprope und dann gelang mir mit ‘Kalymnos I’ eine 6+ im Vorstieg, an der ich zuvor schon einmal gescheitert war.

Da Vinci Code geknackt

Gestern war nach einem Aussetzer mal wieder Klettern angesagt. Trotz des Verlustes eine Weisheitszahnes am Vortag wollte ich es mir nicht nehmen lassen “die Wand hochzugehen”.

Der Klettertag ging auch gleich gut los. Nach etwas Erwärmung konnte ich einen Boulder durchklettern, den ich zuvor nur stückweise bewältigt habe. Nachdem dieser geschafft war ging einen Meter weiter zum nächsten Boulderprojekt.

Beim Klettern wollte ich mich diesmal etwas zurückhalten, um unnötige Erschütterungen für meinen Kiefer zu vermeiden. Deswegen blieb es diesmal auch nur beim Toprope. Die meisten Strecken bewegten sich im Bereich 6/6+. Schwerste Strecke an diesem Tag war der “Da Vinci Code”. Beim letzten Mal konnte ich ihn zwar schon knacken, aber eine Wiederholung stand noch aus. Nachdem ich den “Code” jetzt schon kannte, ging der Aufstieg auch recht zügig. Ich bin neugierig, wie das auf dem Video aussieht.

“Juli” geschafft – neue Herausforderung

Nach unserer Rückkehr aus dem Urlaub stand am Freitag wieder die Halle auf dem Plan.
Nach wiederholten Versuchen habe ich endlich “Juli” bezwungen und mich auch gleich mal im Vorstieg übernommen.

Der Freitag ging bei gleich “richtig gut” los. Beim Bouldern ging es gleich mal ca. 1,5m von der Wand auf dem (Holz-) Boden der Tatsachen runter. Der Rest des Warmmachens verlief aber dann ohne Probleme.

Nach einiger Zeit gab es neue Zettel (Namen und Schwierigkeiten) für die Topropewand mit dem leichten Überhang – die mit den riesigen Griffen. Nachdem es beim Bouldern keine Rückschläge gab, stand als dritte Route “Juli” auf dem Plan.
Bis zur problematischen Stelle (ca. 2m vor dem letzten Griff) ging es gewohnt gut voran. Nach zwei drei vorsichtigen Versuche, die ich mal als Herantasten bezeichnen möchte, ging es dann langsam und etwas wackelig (was allerdings mehr an Route liegt) nach oben. Als die Stelle geschafft war, habe ich mich auf den den letzten Griff gefreut und wurde enttäuscht. Wer hier einen schönen und Henkel erwartet, der wird noch mal überrascht. Aber egal – immerhin wurde “Juli” als 7- eingestuft.
Die Strecke dürfte wohl noch einige Zeit lang eine Herausforderung bleiben.

Danach ging es noch in den Vorstieg. Nachdem die erste Route hier ziemlich gut ging, war ich auf der Suche nach einer größeren Herausforderung. Diese lag nur nur einen Schritt entfernt und heißt “Back to Basics”. Nach ein paar falschen Entscheidungen zum Einstieg war dann engültig nach der dritten Exe Schluss. Einen zweiten Versuch mußte ich auch wegen nachlassender Kraft abbrechen.
Das war aber nicht der letzte!

die Geister die wir riefen

Nachdem wir eine kleine Auffrischung in Punkto Vorstieg erhalten haben, hatte ich noch eine alte Rechnung zu begleichen. Vor einem Jahr hat mich/uns die Strecke ‘die Geister die wir riefen’ ganz schön in Atem gehalten.
Doch letzten Freitag gab es zum Glück keine größeren Probleme mit dieser Strecke. Die innere Anspannung war zwar ziemlich groß, konnte aber nichts am erfolgreichen Bezwingen ändern.
Angespornt durch diesen Erfolg ging es gleich nebenan weiter – ein neuer Versuch an einer bisher nicht gekletterten Strecke. Der Anspruch war allerdings auch gleich ein Stück größer. Die Griffe nicht immer optimal gelegen oder greifbar beim Klippen dauerte es bis zum letzten Griff etwas länger – dennoch verlief alles erfolgreich.
Der K.O. am Freitag kam dann durch eine weitere Vorstiegsroute, die eigentlich gar nicht so richtig auf dem Plan. Hier habe ich dann noch mal das Seil eingehängt damit sich auch andere an den Henkeln und dem Überhang erfreuen konnten – offenbar hatten die die Strecke allerdings ein wenig unterschätzt 😉

noch einiges offen

Letzen Freitag ging es schon etwas vorwärts, was das Erklimmen der ‘Neuen’ in der T-Hall angeht – auch wenn es teilweise etwas schmerzhafte Rückschläge gab.
An der Wand mit den Riesengriffe ist jetzt auch die blaue geschafft – mal sehen ob es demnächst auch noch ohne die Kante funktioniert. Die gelbe hingegen war immernoch problematisch. Mir fehlt da entweder das richtige Gefühl fürs Gleichgewicht oder der notwendige Halt an den oberen Griffen. Bei einem Versuch weiter nach oben zu kommen ging es dann rasant abwärts – sogar so schnell dass ich vergas mein Kinn in Sicherheit zu bringen. Zum Glück sind die Griffe aber wesentlich weicher als echter Fels. Von den Folgen ist kaum noch was zu sehen – und wenn man es nicht weiss, dann sieht es schon gar nicht mehr.
Dafür klappten noch 4 von 6 neuen Strecken beim ersten Versuch. Das waren der Treppe die neue Grüne, hinten bei den Vorstiesrouten an den Seiten die Blaue und die Weiße (neben der Blauen), sowie die Schwarze.
Zu arbeiten habe ich noch an der neuen Grauen bei der Treppe und an einer Blauen in der Ecke vom Grünen Wackelpudding.
Bleibt also noch was übrig für das nächste Mal!

der umbau geht weiter

Bei unserem letzten Besuch in der Halle wurden zwischen der Rotkäpchenstiege und ‘do it like a gecko’ die Routen entfernt (inkl. der genannten). Ersatz wurde dort erst begonnen.
Bei unseren gestrigen Besuch hat sich dort noch einiges mehr getan. Die Ecke ist wieder komplett mit Routen zwischen 5ten und 8tem (8+) Grad. Sollte also für jeden was dabei sein.
Außerdem hat sich einiges an der Rückseite des Boulderbereichs getan – in dem mittleren Bereich, der bis zur Decke geht (wo sich Hirnschmalz, der Franz-Josef Energie Pfad, Riesentod und der Eckenkasper befanden). Hier wurden die alle Strecken entfernt und neue geschraubt. Die Griffe sind ungewöhnlich groß, bieten aber teilweise nur mäßig Halt – sind ebend dicke fast runde Dinger.
Die Ansprüche der Strecken sind ganz unterschiedlich – ich habe nur zwei der vier neuen geschafft. Das nächste Mal sind beiden anderen auch dran.

Abschied von einem Klassiker

Als wir am Freitag die T-Hall nach fast drei Wochen Pause wieder mal auf dem Plan hatten, musste ich feststellen, dass einer der von mir geschätzen Klassiker entfernt wurde.
Nach dem erfolreichen Bestehen der ersten Routen als Anfänger in der T-Hall wagt man sich an Größeres heran. Bisher stand dann früher oder später immer ‘Künstliches Hüftgelenk’ auf dem Plan. Die Strecke war fair, aber nicht zu leicht – am Anfang musste man sicher den ein oder anderen Rückschlag einstecken. Mit etwas Kraft und (noch mehr) Geschick hat man die Strecker aber doch irgendwann gemeistert. Auch danach habe ich die Strecke immer wieder gern gewählt. Das ist nun also vorbei. Das schöne Grün der Griffe wurde jetzt durch Orange ersetzt.
Etwas von dem alten Charme ist zwar erhalten geblieben, aber es eben doch das selbe. Die ‘Neue’ ist anders und macht auch Spass, aber ich werde das ‘Künstliche Hüftgelenk’ trotzdem vermissen.

Neue Routen in der T-Hall

Nachdem vor ein paar Wochen in der T-Hall der Vorstiegsbereich fast komplett umgeschraubt wurde, sind auch einige Toprope Route weggefallen.
Letzte Woche war die Wand mit den Rissen die Attraktion schlecht hin. Es gab fast immer Leute, die sich ausprobiert haben, die Wand auch ohne die Griffe zu bezwingen. Allerdings mussten viele feststellen, dass gerade der Einstieg die größte Hürde ist. So waren es nicht viele, die überhaupt den ersten Riss erreicht haben.
Offenbar haben die Kletterer sonst keine Augen für die Strecke gehabt, da sie sich von den Griffen haben blenden lassen. Dabei konnte man ja die (6+, bzw. 7+ oder 8 ) auch vorher schon probieren, indem man einfach die Griffe ignoriert.
Diese Woch waren dann wieder Griffe dran und die Schwierigkeit zeigt sich wieder beim Einstieg – vielleicht weil gerade Uwe die Strecke geschraubt hat. Der erste Griff ist für etwas kleinere Leute schwieriger zu erreichen, da ist es dann auch egal, ob die genannte Schwierigkeit nur bei 5+ liegt. Mir haben die neuen Strecken auf jeden Fall viel Spass gemacht – also gute Arbeit von euch Uwe und Andreas!